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Apropos in der Druckerei

Frisch aus der Presse

Seit fast zwei Jahrzehnten sorgt „Medien-Druck Salzburg“ dafür, dass Apropos Form annimmt. Nun durften die Verkäufer einen Blick hinter die Kulissen werfen und live bei der Entstehung der neuen Ausgabe dabei sein.

 

Die Zeitung, die sie täglich in den Händen halten, ist für die Apropos-Verkäufer ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sie kennen die Menschen in der Redaktion und im Vertrieb, aber nicht den Produktionsprozess in der Druckerei. Daher lud Norbert Conrad, der Leiter von „Medien-Druck Salzburg“ in Elsbethen, Ende Februar das Apropos-Team ein, sich die Produktion der März-Ausgabe aus nächster Nähe anzusehen.

Schon seit der ersten Ausgabe vor rund 19 Jahren druckt seine Firma jeden Monat die Straßenzeitung. Apropos ist Norbert in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen. Freundlich begrüßt er seine Gäste und startet die Führung durch die Hallen der Druckerei. Während er erklärt, in welchen Schritten die Zeitung entsteht, übersetzen Chefredakteurin Michaela und Redakteurin Katrin für die afrikanischen Verkäufer auf Englisch.

Norbert erzählt, dass für die 32-seitige Ausgabe in der Auflage von 10.000 Stück rund 13 Kilometer Papier verwendet werden. „So viele Zeitungen verkaufen wir? Das ist ja Wahnsinn“, staunt Halaoui aus Togo. Die Verkäufer sehen sich neugierig in der Druckerei um und stellen Fragen über Fragen:
Wie viele Menschen sind am Druck beteiligt? Wie lange dauert es, bis die Zeitung fertig ist? Was, wenn mal etwas schiefgeht?
Während Norbert die Fragen beantwortet, versuchen einige Verkäufer spaßeshalber eine der Papierrollen zu verschieben. Auch mit vereinten Kräften rührt sich die eine Tonne schwere Masse dennoch keinen Zentimeter.

Im nächsten Raum zeigt Norbert, wie die Druckplatten gefertigt werden.
Sobald die ersten Platten aus der Maschine kommen, ist die Freude groß. In den nächsten Schritten erklärt der Leiter der Druckerei, wie sich die Farben zusammensetzen, bevor er die Gruppe pünktlich zum Andruck zur Druckmaschine bringt.
Ogi steht in der ersten Reihe und macht fleißig Fotos. Auch die anderen Verkäufer schießen einen Schnappschuss nach dem anderen.

Kaum kommt die erste Ausgabe aus der Druckmaschine, haben sie die Verkäufer auch schon in den Händen und staunen dabei nicht schlecht. Besonders die erfrischend kräftigen Farben der Märzausgabe gefallen den Verkäufern. Evelyne ist begeistert: „Wow, die Ausgabe ist richtig schön geworden! Aber das ist sie ja eigentlich eh immer.“
Gespannt beobachten die Verkäufer die letzten Schritte der Fertigstellung, vom automatischen Zusammenzurren der Zeitungsstapel bis zum Einpacken der einzelnen Stapel in Folie.

Zum Abschluss wird noch ein Gruppenfoto gemacht und danach darf sich jeder eine frisch gedruckte Ausgabe mitnehmen. „Toller Ausflug! Voll interessant zu sehen, wie unsere Zeitung Schritt für Schritt entsteht“, fasst Verkäufer Georg den gemeinsamen Vormittag zusammen. 

 

 

Text: Sophia Hannah Schwaighofer