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Apropos-Chefredakteurin im INSP-Vorstand

 


Bei der 13. Jahreskonferenz des internationalen Straßenzeitungsnetzwerkes (INSP) in Glasgow wurde Apropos-Chefredakteurin Michaela Gründler als einzige Europäerin in den fünfköpfigen Vorstand gewählt.

 

Die 35-jährige Germanistin und Publizistin arbeitet seit Februar 1999 für die Salzburger Straßenzeitung, die sie seit Jänner 2002 leitet. Journalistische Erfahrung sammelte die Oberösterreicherin bei der Linzer Rundschau, beim ORF Salzburg und im Kulturressort der Salzburger Volkszeitung. 1998/99 absolvierte sie das österreichische Journalistenkolleg. Sie ist im Vorstand des überparteilichen Mediennetzwerkes Frauen (www.salzburgermedienfrauen.at) und des Freien Radios "Radiofabrik" (www.radiofabrik.at).


1994 gegründet, hat sich das internationale Straßenzeitungsnetzwerk (INSP) von einem losen Zusammenschluss zu einer staatlich anerkannten karitativen Organisation mit Sitz in Glasgow, Schottland, entwickelt. Waren es anfänglich eine Handvoll Mitglieder, vereint das INSP aktuell mehr als 90 Straßenzeitungen, die über 38 Länder verstreut sind und jährlich 32 Millionen Exemplare verkaufen. Das INSP greift Straßenzeitungen in der Existenzgründungsphase finanziell und mit Know-How unter die Arme, vernetzt und unterstützt bestehende Straßenzeitungen (www.street-papers.org), entwickelt Aufsehen erregende Projekte wie den Homeless Worldcup (www.homelessworldcup.org) und tritt als geeinte Stimme beim Weltwirtschaftsforum (WEF), bei der UNO und der UNESCO auf. Der fünfköpfige Vorstand besteht derzeit aus zwei Amerikanern, einem Kanadier, einem Kenianer und einer Österreicherin.

 

Apropos wird aktuell von 60 Männern und Frauen in Not verkauft. Die durchschnittliche Auflage beträgt 12.000 Stück. Apropos ist eine Einrichtung der Sozialen Arbeit GmbH (www.esage.at).