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PraktikantInnen über Apropos

"Mulmig und etwas eigenartig", so würde ich meine Gefühle beschreiben, als ich zu Beginn meines Praktikums über einen Hinterhof und eine Eisentreppe in die Redaktionsräume von Apropos gelangte. Aber die Herzlichkeit, mit der mich die Mitarbeiter sogleich in Empfang nahmen, war einzigartig.
Was ich bei Apropos gelernt habe? Sehr viel. Neben dem Verfassen von ersten journalistischen Artikeln oder der Gestaltung eines Zeitungslayoutes vor allem aber eins: Falsche Sozialromantik ist bei einem Projekt wie Apropos fehl am Platz. Die Art, wie das Apropos-Team mit den Verkäufern umgeht, ist das Um und Auf des gesamten Projektes. Für sie sind die Verkäufer keine Almosenempfänger oder Bittsteller. Diese mögen zwar Leute mit besonders schwierigem sozialen Hintergrund sein,  werden aber, wenn nötig, genauso zur Verantwortung und Rechenschaft gezogen, wie das im regulären Arbeitsleben der Fall wäre. Der einzige Unterschied ist, dass  das Redaktionsteam manchmal Kummerkasten für die Sorgen und Probleme der Verkäufer ist. Kurzum: Bei Apropos wird der Mensch ernst genommen und respektiert. Auch ein Grund für mich bis heute die Zeitung zu lesen. Bevorzugt kaufe ich sie übrigens bei der Luise.

 

Elisabeth Vogl
Online-Redakteurin Salzburger Nachrichten



Das Praktikum bei der Monatszeitung Apropos hat mir einen guten Einblick in den Redaktionsalltag gegeben. Von der inhaltlichen Planung der Zeitung, der Recherche, dem Fotografieren bzw. der Beschaffung der Fotos bis hin zum Verfassen eines Textes ist man als Praktikantin bei Apropos in alle Arbeitsschritte involviert, die es braucht, bis eine Monatszeitung fertig gestellt ist. Neben der Arbeit an der Zeitung lernt man bei Apropos auch viel über den Umgang mit sozial benachteiligten Menschen und schnuppert in Bereiche der Sozialen Arbeit. Das Praktikum bei Apropos gibt jungen Journalisten die Möglichkeit, nicht nur die journalistische Praxis kennen zu lernen, sondern auch wertvolle persönliche Erfahrungen mitzunehmen.

 

Daniela Kripsler
Online-Redakteurin Salzburg24

 

 

Das Praktikum bei Apropos im Sommer 2003 hat mir vor allem zwei Dinge gebracht: Zum einen, wie man Texte schreibt - ich kann mich erinnern, dass ich vom Interview über die Filmkritik bis hin zur Reportage fast alle journalistischen Textsorten schreiben habe dürfen. Zum anderen (und das ist heute wahrscheinlich viel wichtiger!) habe ich gelernt, auf Menschen zuzugehen und keine Scheu vor anderen zu haben. Nicht, dass ich vorher mit Scheuklappen durch die Welt gegangen wäre. Aber das Apropos-Praktikum hat mir gezeigt, wie bereichernd es sein kann, "das Andere" kennenzulernen.

 

Verena Wegscheider
PR-Fachfrau Spar-Hauptzentrale



Bei Apropos zu arbeiten war für mich etwas ganz Besonderes. Ich durfte das erste Mal richtige Reportagen schreiben, die wirklich abgedruckt wurden. Das machte mich sehr stolz. Es waren einige Geschichten dabei, die echt originell und spannend zu recherchieren waren. Heute denke ich gerne an die Zeit zurück. Über Apropos habe ich auch meine heutige Stelle bekommen: Ich arbeite Vollzeit bei der Oberösterreich-Krone in Linz. Da bin ich für Lokales und teils für Kultur zuständig. Mittlerweile bin ich Expertin für Borkenkäfer, Influenza und gemeine Dämmerungseinbrecher geworden ;-). Meine Arbeit dort macht mir Spaß, auch wenn es im Tageszeitungsgeschäft oft sehr stressig zugeht und man am Anfang nicht gerade überbezahlt ist. Apropos war mein Sprungbrett und dafür bin ich sehr dankbar!

 

Jasmin Gaderer
Lokal-Journalistin Kronen Zeitung



Mehr als ein Jahr liegt mein dreimonatiges Praktikum bei der Straßenzeitung Apropos jetzt schon zurück. An die Zeit in der Apropos-Redaktion erinnere ich mich aber immer noch gerne.  Ich habe dort  Einblick in die Arbeit einer Zeitungsredakteurin bekommen, konnte bei der Planung und Gestaltung der Zeitung mithelfen, durfte  meine "eigenen" Geschichten recherchieren  und  schreiben. Und: das Resultat meiner Arbeit - die gedruckten Texte - ein paar Wochen später in der neuen Ausgabe stolz lesen. Viel praktische journalistische Erfahrung hatte ich bis dahin noch nicht. Eine gelungene Mischung aus Vertrauen in mich und meine Arbeit und gleichzeitig viel Nachsicht und umfassende Unterstützung vom ganzen Apropos-Redaktionsteam haben mich während dieser Zeit  begleitet. So sind auch aus anfangs holprigen Texten druckreife Berichte entstanden. Ich habe dort  journalistisches Handwerkszeug von hilfsbereiten und liebenswerten Arbeitskollegen gelernt und somit wichtige praktische Fähigkeiten für meinen zukünftigen Beruf erworben. Obwohl diese beruflichen Erfahrungen schon viel wert sind, hat mir dieses Praktikum bei Apropos noch viel mehr gebracht: Kontakt zu Menschen, für die in unserer Gesellschaft oft nur am Rande Platz ist und vor denen auch ich eine gewisse Scheu hatte. Ich lernte nicht nur Geschichten über soziale Themen zu texten. Ich lernte Menschen kennen,  die diese Geschichten tagtäglich selbst (er)leben. Allein durch dieses Umfeld war dies sicherlich kein "gewöhnliches" journalistisches Praktikum. Aber auf jeden Fall ein besonderes.

 

Diana Oberreiter
Studentin


Ein Praktikum bei Apropos baut die fachlichen Kenntnisse der Medienproduktion aus - von der Idee über die Recherche bis zur Gestaltung eines Beitrages. Es  hilft aber auch wichtige persönliche Stärken zu verbessern, wie etwa Empathie und Kommunikationsfähigkeiten. Dazu ist Apropos ein wunderbares Beispiel eines Projektes, welches nicht "nur" soziale Aspekte erfüllt, sondern auch auf journalistisch hohem Niveau angesiedelt ist.  Mit persönlichem Einsatz, viel Idealismus und dem Zusammenspiel der Fähigkeiten aller Beteiligten wird Ausgabe für Ausgabe über Themen berichtet, die leider von anderen Medien kaum beachtet werden. Zu guter Letzt war das Praktikum bei Apropos nicht nur lehrreich, sondern bereitete auch viel Freude und Spaß.

 

Michael Moser
Marketing und Werbung direktanlage.at 



Bei Apropos habe ich zum ersten Mal eigenständig Artikel verfassen können, eine Aufgabe, die bei meinem derzeitigen Job nun auf der Tagesordnung steht. Die Freude war groß, wenn die eigene Reportage oder die Meldung dann samt Namen/Kürzel in Apropos veröffentlicht wurde. Selbstständig schreiben, recherchieren, Interviews führen, fotografieren, aber auch das Redigieren und Korrekturlesen von Texten - all das haben mir Michi und Anja beigebracht. Das Tolle am Praktikum war auch die familiäre Atmosphäre in der Redaktion und das "Ratscherle" mit den Aproposverkäuferinnen und Apropoverkäufern. Das Prakikum hat mir somit auch die Gelegenheit gegeben, mit Menschen in Kontakt zu treten, die in ihrem Leben oft schwere Schicksale ertragen mussten! Ich freue mich jedes Mal wieder, wenn ich bei meinem Stammverkäufer Ogi das neue Apropos kaufen und die Artikel der aktuellen Praktikantin oder des aktuellen Praktikanten lesen kann ... da kommen schöne Erinnerungen hoch ...

 

Carolin Hitthaler
Marketing und Presse,  Messezentrum Salzburg


Beim Apropos-Praktikum konnte ich erstmals die Theorie vom Studium in die Praxis umsetzen und meine Leidenschaft fürs Schreiben hat sich bestätigt. Was hat mir das Praktikum bei Apropos gebracht? Journalistisches Handwerkszeug, selbstbewusstes Auftreten, Einfühlungsvermögen, viel Erfahrung im Umgang mit Menschen und vor allem Spaß!  

 

Elisabeth Radner
Kundenberaterin GFB & Partner  Marketing