Wechseln zu: Inhalt
Wechseln zu: Suche
Sie befinden sich hier: Home Projekte Projekt 1
start -->

Berührende Heimatduette

 

 

Karl Merkatz, Hera Lind, Dimitré Dinev, Fritz Egger und Walter Müller

lasen mit Apropos-Autoren für das Straßenzeitungs-Gesundheitsprojekt


Die Spannung hinter der Bühne des Theater Odeion ist fast mit den Händen zu greifen. Elf Apropos-Autoren warten auf ihren großen Auftritt. In wenigen Minuten werden sie mit den Schriftstellern Dimitré Dinev, Hera Lind und Walter Müller, dem Schauspieler Karl Merkatz sowie dem Kabarettisten Fritz Egger die Bühne betreten. Aufgeregtes Gemurmel ist zu hören. Apropos-Schreiberin Hanna weicht Karl Merkatz nicht von der Seite, der mit ihr heute ihren Text aus dem Straßenbuch „Denk ich an Heimat“ im Duett liest. Die Erfüllung eines Lebenstraums für sie.


Es war ein Riesenprojekt, an das wir uns vergangenen Freitag im Theater Odeion heranwagten. 16 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, traten gemeinsam auf, um für unser Gesundheitsprojekt Geld und Öffentlichkeit zu gewinnen. Wir möchten einen Notfallfonds einrichten sowie einen Gesundheitscoach engagieren, der unsere Straßenzeitungsverkäufer unterstützt, gesund zu werden und zu bleiben.


Rund 120 Menschen waren gekommen, um diese ungleichen Paare lesen zu hören. Für die Prominenten war es eine ungewöhnliche Erfahrung, gemeinsam mit einem Straßenbuchautor zu lesen, für manche Apropos-Autorinnen und -Autoren sogar die Erfüllung eines Lebenstraums. Bestseller-Autorin Hera Lind etwa las gemeinsam mit Straßenzeitungsverkäuferin Sonja Stockhammer deren Text „Auf dem Rücken der Pferde“ - der erste Text, den Sonja jemals seit ihrer Schulzeit vor gut 25 Jahren geschrieben hat. Sonja fühlt sich beim Verkaufen sattelfester als beim Schreiben geschweige denn Lesen, aber sie hat trotz verletzter Lippe und großer Nervosität ein bravouröses Duett gelesen. Hera Lind war dabei ebenso warmherzig und aufmunternd zu ihren unterschiedlichen Lesepartnern wie die anderen vier Prominenten.

 

Viele Gäste waren überrascht, wie gut die Texte der Straßenzeitungsautoren sind - und wie professionell die elf Apropos-Männer und -Frauen sie vortrugen. „Dieser Abend hat mich sehr berührt“ war der meist gehörte Satz von Prominenten und Gästen - und hat Menschen unterschiedlichster Herkunft einander ein Stück weit näher gebracht hat.  

 

Ich habe selten so mutige Menschen kennengelernt wie bei der Straßenzeitung. Die Verkäuferinnen und Verkäufer stellen sich auf die Straße, verkaufen die Zeitung und zeigen damit unausgesprochen, dass sie arm sind. Einige von ihnen scheuen auch nicht davor zurück, über ihre Lebenskämpfe und Lebensträume zu schreiben, in der Zeitung oder wie zuletzt im Apropos-Buch „Denk ich an Heimat“. Sie öffnen sich dabei ihnen unbekannten Menschen, lassen diese an ihrer Verletzlichkeit, aber auch an ihrer Stärke teilhaben.

 

Spendenkonto:

Bank Austria Creditanstalt, BLZ 12000, Kontonummer: 07955104002, Betreff: Straßenzeitung Apropos, Gesundheitsprojekt

 

 

Wir danken...

... Reini Tritscher und seinem Team vom Theater Odeion für

    die schöne  Kooperation.

 

... Dimitré Dinev, Fritz Egger, Hera Lind, Karl Merkatz

    und Walter Müller für die wertschätzende Promi-Lesebegleitung.

 

... dem Trio die.hammerling mit Michaela Dietl, Fritz Moßhammer

    und Erwin Rehling für ihre außergewöhnliche musikalische Klanglandschaft.

 

... den Straßenzeitungs-AutorInnen Evelyne und Georg Aigner,

    Gerhard Entfellner, Erwin Kellnner, Kurt Mayer, Bruno Schnabler,

    Gertraud Schwaninger, Luise Slamanig, Rolf Sprengel,

    Sonja Stockhammer, Hanna S. für ihren Mut.

 

 ... Bernhard Müller für die bemerkenswerte Fotoausstellung "Denk ich an Heimat"

 

... der Brauerei Jakobsgold und der Schulküche der Rudolf-Steiner-Schule

   für das leibliche Wohl

 

... Andreas Brandl für die guten Fotos vom Heimatabend

 

... unseren Beratungspartnern Salzburger Gebietskrankenkasse und

    der Firma Tappe

 

... und unserem wunderbaren Publikum

 

 

Text: Michaela Gründler

 

Stimmen zu den Heimat-Duetten:

Lesende und Musiker:


Es war für mich sehr interessant, einmal mit der Oberliga zu lesen. Und ich hoffe, dass so eine Gelegenheit für uns wieder kommt.

Verkäufer Georg Aigner


Das Lesen mit Hera Lind hat mir sehr viel bedeutet – und dass so viel Publikum da war.

Verkäuferin Sonja Stockhammer


Ein Höhepunkt, auf den ich jetzt wirklich bald zehn Jahre gewartet habe. Wir haben hart dafür gearbeitet. 20 Leute, die für die Straßenzeitung lesen, ist etwas Besonderes. Ich hätte nicht durchgehalten, wenn uns nicht so viel Künstler unterstützt hätten. Das hat mich sehr beruhigt.

Apropos-Autorin Gertraud Schwaninger


Die Prominenten wie die Hera Lind waren herzlich und unkompliziert. Super Abend. Ich war überrascht, wie viel Publikum gekommen ist. Wir haben viele Gratulationen erhalten. Ich war eigentlich überrascht, dass ich die Lesung so locker genommen habe und ich nicht mehr so aufgeregt war wie bei anderen Lesungen zuvor. Die Kasnockn waren gut. Der Abend war rundum gelungen und schön.

Verkäuferin Luise Slamanig


Super war es, in diesem großen neuen Saal „Odeion“. Und auch unsere Apropos-Autoren-Porträts, die im Foyer an der Wand hängen, haben mir gut gefallen. Das sehr nette Publikum, mit Interesse an Literatur und Gesundheitsproblemen, war mehr als menschlich. Der direkte Dialog mit Dimitré Dinev bedeutete mir viel. Das ist wie mit der Donau: Sie fließt in vielen Republiken der Europäischen Union und kommt zum Schwarzen Meer. Aber das Literatur-Wasser endet nicht im Schwarzen Meer, sondern fließt weiter in andere Ozeane, überall auf unserem Planeten.

Verkäufer Ogi Georgiev


Das ist der Weg. Wir müssen mit unseren wahren Anliegen an die Öffentlichkeit. Ein guter Gesundheitscoach ist unbedingt notwendig. Einen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, die dies verstanden haben.

Verkäufer Gerhard Entfellner


Ich habe mich sehr gefreut, dass ich meine „alten“ Prominenten wie den Fritz Egger, Walter Müller, Karl Merkatz und die Hera Lind wiedergetroffen habe. Mir hat es sehr viel bedeutet, mit ihnen lesen zu dürfen.

Verkäuferin Evelyne Aigner


Es war interessant, zu erfahren, wie die Leute auf unsere Lesungen reagieren. Ich glaube, es ist den Menschen gedanklich sehr nahegegangen – ich habe die größte Gaudi gehabt.

Verkäufer Erwin Kellner


Ich freute mich ganz besonders Frau Hera Lind zu sehen. Dazu den Herrn, der mich wieder zum Schreiben brachte und auch Vorbild ist – Walter Müller mit seinen Geschichten. Karl Merkatz kenne ich seit über 20 Jahren aus Wien, Fritz Egger erst jetzt, wir haben uns gut unterhalten. Mit Herrn Dimitré Dinev hatte ich nur kurz Kontakt. Die Gäste waren so begeistert, und für mich war es ein Abend der besonderen Art.

Verkäufer Rolf Sprengel


Mir hat der Abend sehr viel bedeutet, weil ich einfach mal mit so berühmten Leuten zusammengekommen bin und mit Walter Müller meinen Text gemeinsam lesen durfte. Außerdem haben wir Autoren uns untereinander so gut verstanden, ein richtig gutes Gemeinschaftsgefühl war das.

Verkäufer Kurt Mayer


Es war nicht alltäglich für mich, dass ich da auf der Bühne stehe. Vor einem Jahr hätte ich mir nicht gedacht, dass ich einmal mit Karl Merkatz lesen werde. Es war sehr interessanter Abend für mich.

Verkäufer Bruno Schnabler


Ich habe in München die Musik zu einem Theaterstück der Münchner Apropos-Gruppe gemacht: „Kleiner Mann, was nun?“ Das war meine berührendste Theaterarbeit … ähnlich ging es mir in Salzburg jetzt … wohltuend-befreiend weil echt und beinahe hautlos …

Michaela Dietl, die.hammerling


Faszinierend, mit welch selbstverständlicher Sicherheit die Texte dieser an den Rand gedrängten Menschen in die Herzensmitten treffen!

Erwin Rehling, die.hammerling


Ein Abend, wie ich ihn mir für unser Haus wünsche! Exemplarisch dafür ein Bild: Drei Menschen – der eine ein berühmter Schriftsteller, der andere ein Straßenzeitungsverkäufer, der dritte ein russisch-deutscher Schauspieler – unterhalten sich bis in die späte Nacht nach einer höchst gelungenen Veranstaltung miteinander und haben sich viel zu sagen. Dafür soll das Odeion ein Forum sein.

Reinhold Tritscher, Künstlerische Leitung Odeion Kulturforum


Ich bin echt stolz darauf, dass ich mit Kurt Mayer und Rolf Sprengel gemeinsam aus ihren Texten lesen durfte und dass ich mit Luise, Sonja, Hera, Bruno, Evelyne, Georg, Karl, Fritz, Ogi, Kurt, Erwin, Dimitré, Gertraud, Hanna und Gerhard auf derselben Bühne gesessen bin.

Walter Müller, Schriftsteller


Publikum:


Danke für den wunderbaren Abend. Es war für mich erstaunlich, mit welchen Talenten diese Menschen ausgestattet sind und wie manche über ihren eigenen Schatten sprangen, um hier im Rampenlicht zu stehen. Der Abend stimmte mich absolut nachdenklich darüber, wie es in unserer Gesellschaft um Menschen bestellt ist, die in die Armutsfalle geraten sind. Ich finde es super, dass Apropos es diesen Menschen ermöglicht, ihr Potential zu zeigen.

Sieglinde Trunkenpolz, Agentur social topics


Gratulation zu diesem wirklich gelungenen Abend. Die hervorragenden Texte haben noch einmal gewonnen!

Evelyn Tiefenbacher, Kulturwissenschaftlerin


Ich fand Eure Benefizveranstaltung im Odeion wunderschön! Die Veranstaltung war spannend, lustig, sinnvoll und vor allem sehr, sehr berührend. Mir fiel auf, dass es mucksmäuschenstill im Saal war und offensichtlich nicht nur ich ganz intensiv dem Vorgelesenen gelauscht habe. Die Musik fand ich sehr ausgefallen und toll! Alles in allem bin ich sehr davon angetan, was Ihr da auf die Beine gestellt habt – super!!

Vroni Hirnböck, Schmankerl, Gemeinnützige Gas- tronomie, Soziale Arbeit GmbH


Ich kenne ja schon viele der Verkäuferinnen und Verkäufer von der Straße, wenn sie dort die Zeitung verkaufen. Aber an diesem Abend sind durch ihre Texte und durch ihr Lesen ihre Persönlichkeit und ihr Charakter noch viel deutlicher geworden. Ich war davon sehr beeindruckt und berührt.

Brigitte Keller, Pensionistin


Ich fand die vorgelesenen Texte sehr tiefsinnig, poetisch, geistreich und aufgrund der persönlichen Geschichten sehr berührend, stimmungsvoll und lebendig. Die Lebensgeschichten erzählen zum Teil über das, was den einzelnen Menschen warum und wie zugestoßen ist und was ihnen in der persönlichen Auseinandersetzung mit ihren Lebens- oder Arbeitsbedingungen bisher möglich oder unmöglich war. Durch den aufgebrachten Mut, die persönlichen Geschichten einer Öffentlichkeit zu präsentieren, haben die AutorInnen ihre Ressourcen und somit ihren Handlungs- und Möglichkeitsspielraum eindrucksvoll erweitert. Bekam bei manchen Textpassagen Gänsehaut. War ein echt gelungener Abend!

Petra Gschwendtner, Sozialarbeiterin Soziale Arbeit GmbH


Der Abend war ein „echter“ Heimatabend und ganz stimmig. Das habt ihr ganz toll hingekriegt und ich kann als Gast nur Danke sagen. „Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl“ singt schon Herbert Grönemeyer. Die Heimatduette der Apropos SchreiberInnen und ihrer „Promibegleitungen“ haben dieses Gefühl gestärkt. Ein Gsundlesen auch für die ZuhörerInnen. Danke!

Gerhard Feichtner, Consulting & Coaching


Mit einer selten ungeschminkten Ehrlichkeit haben die Apropos-Mitwirkenden das Innerste ihrer Lebensgeschichten nach außen gekehrt – einem anonymen Publikum präsentiert und mich dabei ganz tief berührt. Im lesenden Zusammenspiel mit den „Profi-Promis“ sind die „Semi-Promis“ mindestens auf Augenhöhe geblieben – Hut ab! Der unaufhaltsam steigende Bekanntheitsgrad der StraßenzeitungsverkäuferInnen und „ihrer Heimat“ Apropos wird bei so einem beherzten Engagement hoffentlich noch viel bewirken …

Gabriele I. Haslinger, Hatha-Yoga-Lehrerin


Die berührenden Lebensgeschichten und phantasievollen Texte zum Thema Heimat haben mich sehr berührt. Das einfühlsame Miteinander der Poeten von Apropos und der sogenannten Promis sowie die herrlich schräge musikalische Begleitung haben die Veranstaltung zu einem Gesamtkunstwerk gemacht. Ein tolles Beispiel für gelungene soziale Integration.

Sigrid Steffen, Vorsitzende Aha-Salzburg


Ich habe den Abend sehr berührend gefunden und so fein gestaltet: die Stimmen der Apropos-Schreiber mit denen der Schriftsteller.

Brigitte Schöllbauer, Werbegestalterin und Tuina-Therapeutin


„An diesem berührenden Abend teilten wahre Sprachkünstler die Bühne mit ungeübten Laien. Erstaunlich? Nicht, doch! Wo so viel Herz mit im Spiel ist, glückt das mutigste Experiment.“

Waltraud Prothmann, freie Journalistin und Kommunikations-Trainerin


„Heimat“ – gar nicht so einfach das Thema. Da muss man gut aufpassen, um nicht in seichte Klischees oder patriotische Floskeln abzurutschen. Den Apropos-StraßenzeitungsverkäuferInnen gelingt das mit Bravour. Sie finden authentisch-persönliche und humorvolle Worte, die genau dort berühren, wo man auch die Heimat spürt – was auch immer das für jede/-n einzelne/-n bedeuten mag … Ihre prominenten UnterstützerInnen standen ihnen dabei um nichts nach ;-) Ein vielfältiger Heimatabend voller guter Überraschungen. Danke!

Veronika Weis, Öffentlichkeitsarbeiterin kija Salzburg und freie Apropos-Mitarbeiterin


Ein außerordentlich berührender Abend. Sehr unterschiedliche Texte von erstaunlicher Qualität. Und schön zu beobachten, wie die prominenten Lesenden mit den Schreibenden harmonierten.

Klaudia Gründl de Keijzer, Produktionsleiterin Kulturbereich, Apropos-Rätselmacherin


Es war ein Abend voll Mut, Menschlichkeit und kleiner Glücksmomente. Einen Text zu publizieren, der viel von der eigenen Seele preisgibt, erfordert Mut, mehr noch, wenn dieser Lebenslauf nicht geradlinig verlaufen ist. Einen solchen Text vor Publikum zu lesen erfordert noch mehr an Mut. Aber alle Anspannung und vielleicht auch Nervosität der Aproposverkäufer vor ihrem Auftritt verflog angesichts der menschlichen Wärme, die die Künstler beim „Duett-Lesen“ ausstrahlten. So wurde es ein berührender Abend für die Zuhörer und wohl auch für die Aproposverkäufer und die mitwirkenden Künstler, einfühlsam und liebenswürdig moderiert von Chefredakteurin Michaela Gründler.

Christine Unterrainer, ehemalige Leiterin der Universitätsbibliothek Salzburg, seit 2002 Pensionistin


Die Veranstaltung war perfekt. Jeder auf seine Art war eindrucksvoll. Vom sensiblen Kurt, geplagt vom Heimweh nach Vorarlberg und den Käsknöpfli, über den frechen, richtigen Pinzgauer Lausbuben Georg, bis zum realistischen Bruno; Bruno sprach originell über Wehmut. Ist eine Eisenbahnremise Heimat für Lokomotiven? Sicher nicht; eher Stillstand und ein bisschen traurig; Lokomotiven sollten sich bewegen, Bewegung ist Leben! Ein Leben für die Veranstalter.

Bruno Tomasi, Apropos-Fan


Mit dem Heimatabend sorgte „Apropos“ nicht nur für ein gut gefülltes Odeion, sondern vor allem für gute Stimmung. Die prominent besetzten Leseduette fielen ganz unterschiedlich aus – von nachdenklich bis humorig, aber durchwegs berührend. Ein weiterer mutiger Schritt in die Öffentlichkeit auf neuem Terrain. Gratulation!

Karin Angerer, Seat-Pressesprecherin


Ein bezaubernd-berührender Abend, mit ganz besonderen Menschen: „originalen“ Menschen, die unsere Welt lebendig und auf eine bestimmte Art heimelig und heimatlich machen!

Danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Peter Ruhmannseder, Apropos-Fan


Ein Rippenstupfer zum Auftakt. „Fritz, du bist dran!“ Luise bereitete den Weg, wie nur sie es kann, lustig, unterhaltsam, aber so bestimmend, dass ihr Co-Leser zu kärntnern begann. Gleich darauf ein weiterer Höhepunkt an Hör- und Schauvergnügen, Hera und Fritz lasen gemeinsam mit Evelyne und Georg aus deren Lebensgeschichten, sehr fesselnd und sehr berührend. Ich war hin und weg von jedem einzelnen Lesebeitrag, gebannt verfolgte ich den einen Vortrag und konnte den folgenden kaum mehr erwarten, ich sah ja immer, wer im Anschluss kommen würde, und fast spürte ich die Ungeduld und die Nervosität der Autoren und Autorinnen. Mit Merkatz lesen, das hat schon was! Unvergessen bleibt mir das Duett Sonja und Hera – einfacher Text, zweifache Gänsehaut.

Martin Kipman, Sozialarbeiter im Saftladen, Verein Neustart


Text: Michaela Gründler

Fotos: Andreas Brandl

 

 

 

Denk ich an Heimat - das Buch

15 Straßenzeitungs-AutorInnen haben für das Apropos-Lesebuch „Denk ich an Heimat“ berührende, nachdenklich machende und unterhaltsame Texte unter Anleitung des Salzburger Schriftstellers Walter Mülter verfasst. Sowohl Buch wie auch das in Kooperation mit dem ORF entstandene Hörbuch sind bei den Apropos-VerkäuferInnen erhältlich, denen wie immer die Hälfte des Erlöse bleibt. Im Notfall ist das Buch auch bei hans.steininger(at)apropos.or.at bestellbar.


Lesebuch „Denk ich an Heimat“: 12 Euro

Hörbuch „Denk ich an Heimat“: 8 Euro

 

 

 

Stimmen zu „Denk ich an Heimat“

Seit 8. November sind sie im Umlauf, das Apropos-Lesebuch und die Audio-CD „Denk ich an Heimat“. Sie wurden bei einem berührenden Heimat-Abend mit Lesungen und Musik von den Straßenbuch-Autorinnen und -Autoren persönlich vorgestellt.


Es war ein besonderer Abend in der Academy Agency Bar. Rund 80 Gäste sind unserer Einladung zum „Heimat-Abend“ gefolgt, an dem die meisten der 15 Schreibwerkstatt-Autorinnen und -Autoren ihre Beiträge selbst lasen. Auch wenn alle im Vorfeld etwas nervös waren, das Lampenfieber merkte man ihnen kaum an. Im Gegenteil: die Gäste waren begeistert von der Natürlichkeit, die sie ausstrahlten.

Der Salzburger Schriftsteller Walter Müller hat sie seit April in zahlreichen Schreibwerkstätten begleitet. Entstanden sind berührende, bewegende, nachdenklich machende und unterhaltsame Text. Die wunderschönen Fotos hat Bernhard Müller gemacht, die stimmige Grafik Annette Rollny. Unser Konzept hat fast 20 Sponsoren überzeugt, die uns entweder finanziell oder mit Kooperationen bei der Realisierung unterstützt – der ORF etwa mit einem Hörbuch, auf dem die Straßenbuch-Autorinnen und -Autoren ihre Text persönlich im Studio eingelesen haben.

Anbei einige Stimmen zu Heimat-Abend und Buch.



Ein gelungener Abend! Humorvoll, traurig, stolz, nervös, bewegend und vor allem sehr mutig. Die Apropos-Autoren sind sicher über mehrere Schatten gesprungen und haben uns dadurch einen ungewöhnlichen, sehr privaten Abend beschert. Es wäre schön, wenn der Zusammenhalt, die gegenseitige Stütze und Motivation, wie es die Autoren bei der Heimatlesung zum Ausdruck gebracht haben, auch in unserem Alltag Einzug finden würden.
Bravo an das Apropos Team!

Karin Angerer, Pressesprecherin SEAT



Heute Morgen fand ich drei Exemplare eures Buches in unserem Büro vor und musste gleich einen Blick hineinwerfen. Um ehrlich zu sein, konnte ich gar nicht aufhören zu lesen und habe schon einige Geschichten von vorne bis hinten gelesen – so ehrlich, so berührend ... und auch zum Schmunzeln (besonders, wenn man sich ebenso als "waschechter Salzburger in dritter Generation" fühlt wie Walter Müller ;-)). Ein ganz großes Kompliment an das Apropos-Team und natürlich an alle Autoren, die so viel Mut, Offenheit und Persönliches in diesem Werk preisgeben. Ihr habt da etwas sehr Schönes geschaffen! Ich wünsche euch viel Erfolg damit und weiterhin alles Gute!


Bettina Hana, Unternehmenskommunikation und -sponsoring

Salzburger Sparkasse Bank AG


 

Ich habe die Veranstaltung sehr genossen. Insbesondere war es äußerst interessant, die Verkäufer persönlich zu erleben. Man kennt die Menschen (vermeintlich) durch die Zeitung. So wird einfach das Spektrum wieder um eine Facette erweitert.

 

Christof Eisl, Österreichische Post AG, PSK Bank Beratung


  

Vielen, vielen herzlichen Dank, dass wir Sponsor beim Heimatbuch von Apropos sein durften! Es ist jeden Euro wert ... und ich bin glücklich, dass wir dieses Projekt mit unterstützen konnten! Ich habe das Buch heute Vormittag gelesen und konnte es nicht mehr weglegen, bis zur letzten Seite. Es hat mich schon länger kein Buch mehr so berührt und zum Nachdenken gebracht.

Ich habe die Bücher auch bei uns im Café aufgelegt und hoffe, dass viele Gäste das Buch zur Hand nehmen und darin lesen. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Bücher brauchen, aber die besorge ich mir dann direkt bei den jeweiligen Straßenverkäufern ...

 

Evelyn Brandstätter, Café Bazar

 


Ich wollte mich hiermit ganz herzlich bei Euch für den wirklich sehr gelungenen Freitagabend bedanken! Es war alles so toll gestaltet und die Lesungen der Autoren mehr als interessant.


Elke Drews, Sozialarbeiterin, Neustart Salzburg, Saftladen


Ein stimmungsvoller Leseabend war das, mit einer Atmosphäre, die in Salzburg schon selten zu finden ist. Da standen die schreibenden Menschen im Mittelpunkt, da gab es interessante Hintergrundinformationen, da waren Freunde, Bekannte und Wertschätzer Eurer Initiative beisammen und das spürte man. Kein Event der großmauligen Worte, sondern ehrlicher. Salzburg, dieses schwierige Salzburg für heimische Künstler ist mir an diesem Abend eine liebens- und lebenswerte Heimat gewesen – welches bessere Kompliment

könnte ich über diesen Abend denn noch sagen.


Margot Koller, Apropos-Leserin und Buchautorin



Ich habe die Veranstaltung als sehr liebevoll und gelungen gefunden! Tolle Sache!

 

Michaela Weiss, AK-Medienabteilung



Die Präsentation war eine tolle Sache, und natürlich ist auch das Buch spitze – Gratulation Euch Dreien und allen, die mit "Herz, Hirn und Handwerk" das Ihre dazu beigetragen haben! Das Buch ist grafisch hervorragend gestaltet, ich glaub', da kann man nicht mehr viel besser machen; unübertroffen wieder einmal Gertraud, und auf seine Weise auch Kurz Ignaz, um nur diese zwei zu nennen; das Lesen ist mir in diesem Fall lieber als das Zuhören, weil ich das zwischen den Zeilen Gesagte oder zumindest einiges davon eher mit den Augen erfasse als mit den Ohren; das gilt auch für die Hör-CD, für die ich mir ein auf die einzelnen Personen abgestimmtes Menü zum Navigieren gewünscht hätte; nicht zu vergessen der bleibende Wert des Buches für diejenigen, von denen es ein Teil ist; nochmals herzlichen Glückwunsch!


Wolfgang J. Nalepka, Apropos-Vertriebsleiter in Pension, mittlerweile Verlagsgründer und Buchautor



Ich habe mich in Euer Buch schon eingelesen, das ist ganz erstaunlich und wunderbar geworden – inhaltlich wie ästhetisch!


Elisabeth Klaus, Institutionsleiterin Kommunikationswissenschaften, Universität Salzburg



Großartiges Buch, schöne Photos, gute Texte, tolle Arbeit! Die Verkäuferin Luise im Dirndl – ein Hit ;-) Ich wünsche gute Verkaufszahlen!


Sonja Schiff, Gerontologin, Wechseljahreberaterin & Künstlerin



Lesebuch „Denk ich an Heimat“, 12 Euro.

Hörbuch „Denk ich an Heimat“, 8 Euro.

Die Hälfte bleibt wie immer dem Verkäufer/der Verkäuferin.


Falls Sie keinen Apropos-Verkäufer antreffen sollten, können Sie Buch und Audio-Cd auch bei Vertriebsleiter Hans Steininger bestellten.

Mail: hans.steininger(at)apropos.or.at, Tel.: 0662/870795-21, täglich von 8.30 bis 14 Uhr.



Zitat-Sammlung: Michaela Gründler

Fotos: Franz Neumayr, Eva Kalteis, Verena Ramsl,

Ausgabe: Dezember 2010